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The world of delicious treats

Ein Hamburger Klassiker – das Franzbrötchen im Kaffee elbgold

Wer einen Städtetrip plant und ein Foodlover ist, erkundigt sich natürlich, was eine typische Mahlzeit für die jeweilige Stadt ist. In diesem Fall gilt das Franzbrötchen als DAS sweet treat Hamburgs. Bestehend aus einem Hefe- oder Plunderteig, sowie Zimt und Zucker ist es geschmacklich der Zimtschnecke und von der äußeren Erscheinung dem Croissant recht ähnlich. Man sagt das heutige Franzbrötchen entstand durch einen Hamburger Bäcker, der diese Art Brötchen in der Pfanne mit Fett angebraten hat.

Nun wollte ich mir diese Spezialität bei einem Hamburg-Besuch nicht entgehen lassen und erkundigte mich natürlich, wo es die besten Franzbrötchen geben soll. Durch die tolle Lage direkt am Rathaus entschied Ich mich für das Café elbgold. Das Café überzeugt von außen durch eine aufgeräumte und saubere Fassade in den Farben weiß und braun. Als ich eintrat fiel mir zuerst der herzerwärmende, zimtige Duft von frischgebackenem Gebäck auf. Himmlisch! Der Innenraum wirkt dagegen eher kühl und ist etwas im Industrial chic Look eingerichtet, aber wunderbar minimalistisch. Sitzen kann man auf etwas höheren Barhockern direkt am Fenster oder außerhalb des Kaffees auf der Bank. Alles in allem gefiel mir der Innenraum sehr gut! Doch der schönste Moment war der Blick auf die Leckereien, welche auf dem Tresen und hinter einem Glasfenster verteilt anzusehen waren.

Vertreten waren trockene Kuchen, Gebäck, kleine Stückchen und auch Kuchenarten, wie Cheesecakes, vieles davon auch vegan. Natürlich gibt es auch verschiedene Kaffee- oder Heißgetränkesorten, durch die man sich durchtesten kann. Aber trotz der vielen Verlockungen blieb ich bei meinem eigentlichen Ziel: dem Franzbrötchen. Das habe ich mir mit einer Tasse Cappuchino und einem süßen Bananabread Stückchen bestellt und diese kamen auch recht schnell.

Der erste Bissen war ein Genuss. Außen fühlte es sich leicht kross an und war schön goldbraun gebacken und doch war es sehr weich, saftig und locker im Inneren. Für mich schon mal ein ganz klarer Pluspunkt! Die Zimt-Zuckermischung war an den Rändern der Teigschichten sichtbar und erzeugte eine schönes, wiedererkennbares Muster, dazu war sie nicht zu intensiv im Geschmack und gab dem Franzbrötchen die Note für die es bekannt ist. Gegessen habe ich es Bahn für Bahn (schön erkennbar an den Bildern) und mit der Hand, das war für mich die bequemere Variante. Das einzige Manko, das mich ein wenig störte, war, dass das Plunderstück etwas fettig war. Abgesehen davon hat es mir unglaublich gut geschmeckt und ich würde.. nein, werde es wieder essen! 😉

Wer in Hamburg ist, sollte sich diesen „typischen Hamburger“ nicht entgehen lassen. Also, ab zum elbgold Kaffee und viel Spaß beim Durchprobieren! 🙂

Ebru von Tontonstreats

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